Montag, 10. Juni 2013

Therapie, Ambulant und Stationär

Meine Eigene Erfahrung:

Ich war damals 13 bin zur Schule gegangen, hatte immer Super viel spaß.

Bis meine Mutter 4 Tage bevor ich in die Psychatrie musste erst erzählt hatte das ich da hin muss...
... ich lag diese 4 Tage nur in mein Bett habe nichts gegessen, nicht geduscht, nicht geredet. Ich bin nur aufgestanden um auf die Toilette zu gehen.
An diesen einen Freitag bin ich dort hingekommen, es war der schlimmste Tag in meinen Leben. Ich wollte dort nicht hin.
Als ich dann vor der Station auf einer Bank saß mit meiner Mutter habe ich mich sicher und geborgen gefühlt bis dann die Betreuer kam und mir mein zimmer zeigten. Okay da war es noch in Ordnung die erste Träne floss als meine Mutter ging, ein kleiner Kuss auf die Wange und dass war's, Keine Umarmung keine Aufmunternden Worte, Nichts. Sofern ich mich erinnern kann saß ich dort noch, mit meinen Bunten Haaren und meinen Springerstiefeln einfach um zu Provozieren und wollte nicht mit auf die Station kommen. Bis sie mir gedroht haben dort rein getragen zu werden.
Ich saß dort am Mittagstisch hab kein happen runter bekommen... hab 4 tage Lang nur geheuelt und Wasser getrunken.
Bin am frühsten Schlafen gegangen und am Frühsten wieder aufgewacht. Hab als erste Geduscht war als erste fertig gemacht. hab mein Bett und meine Zimmer hälfte als erste fertig, einfach um mich abzulenken. Und dann diese zwischen zeit ... Dusch und fertig mach zeit hab ich sie immer genannt und Frühstück war unerträglich. Ich hab mir das weinen verkniffen... damit meine Schminke nicht verläuft und ich alles noch mal machen musste. Ich saß auf mein bett. Alleine. Irgendwie habe ich gemerkt das niemand da ist. Dass ich dort niemanden kenne... ich wollte mir weh tun. ich wusste nur nicht wie...
und dann erinnere ich mich noch kaum an etwas... außer das ich ziemlich down war und traurig.
Aber irgendwann hab ich mich an diese Gefühle gewöhnt, Allein und traurig zu sein und dass mir meine Freiheit genommen wurde.
Und dann hatte ich aufeinmal Ausgang (meine therapeutin wollte nie dass ich raus darf) weil meine Therapeutin krank war und ich habe eine andere Bekommen und aufeinmal durfte ich raus. :)
dass war ein schönes Gefühl. und ab den Zeitpunkt ging es Positiv weiter. ich hab meine ganzen Ziele erreicht. wurde dann endlich entlassen und dann merke ich ... schei*e Jetzt hast du keinen mehr... :(
Seit dem mache ich wieder Ambulante therapie und es hat sich herrausgestellt dass ich eine weit entwickelte form von Borderline habe. Ich denke es kommt von den Aufenthalt in der Psychatrie und das denkt meine Therapeutin bis heute noch.
Dafür hasse ich meine Mutter, dass sie nie mit mir drüber geredet hat.
Ich verletze mich, weine und schreie... Leider hört es keiner.

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