Ich kritisiere ja gerne an Sachen rum, die mich stören und mache das auch öffentlich. Das ist etwas wofür mich die einen mögen aber wiederum andere auch hassen. Das ist durchaus normal, denn ich erhebe ja auch nicht den Anspruch, mit allem und jedem einer Meinung zu sein oder nicht in gewisser Weise radikal zu sein.
Doch eins stört mich: Wenn Leute mich fragen, ob ich denn z.b. jeden Christen hasse, weil ich Religion und viele damit verbundene Dogmen ablehne und kritisiere.
NEIN!
Eine einzelne Eigenschaft, Meinung oder Einstellung macht keinen Menschen aus und macht ihn FÜR MICH PERSÖNLICH höchsten ein bisschen mehr oder weniger sympathisch. Eine komplette Verurteilung eines Menschen aufgrund einer einzelnen Eigenschaft etc. wäre irrational.
Ich verurteile Eigenschaften etc. aber nie einen ganzen Menschen, bis ich ihn wirklich kenne oder zumindest einschätzen kann.
YourNameIsOnMyHate-List - 13. Jun, 21:34
Meine Eigene Erfahrung:
Ich war damals 13 bin zur Schule gegangen, hatte immer Super viel spaß.
Bis meine Mutter 4 Tage bevor ich in die Psychatrie musste erst erzählt hatte das ich da hin muss...
... ich lag diese 4 Tage nur in mein Bett habe nichts gegessen, nicht geduscht, nicht geredet. Ich bin nur aufgestanden um auf die Toilette zu gehen.
An diesen einen Freitag bin ich dort hingekommen, es war der schlimmste Tag in meinen Leben. Ich wollte dort nicht hin.
Als ich dann vor der Station auf einer Bank saß mit meiner Mutter habe ich mich sicher und geborgen gefühlt bis dann die Betreuer kam und mir mein zimmer zeigten. Okay da war es noch in Ordnung die erste Träne floss als meine Mutter ging, ein kleiner Kuss auf die Wange und dass war's, Keine Umarmung keine Aufmunternden Worte, Nichts. Sofern ich mich erinnern kann saß ich dort noch, mit meinen Bunten Haaren und meinen Springerstiefeln einfach um zu Provozieren und wollte nicht mit auf die Station kommen. Bis sie mir gedroht haben dort rein getragen zu werden.
Ich saß dort am Mittagstisch hab kein happen runter bekommen... hab 4 tage Lang nur geheuelt und Wasser getrunken.
Bin am frühsten Schlafen gegangen und am Frühsten wieder aufgewacht. Hab als erste Geduscht war als erste fertig gemacht. hab mein Bett und meine Zimmer hälfte als erste fertig, einfach um mich abzulenken. Und dann diese zwischen zeit ... Dusch und fertig mach zeit hab ich sie immer genannt und Frühstück war unerträglich. Ich hab mir das weinen verkniffen... damit meine Schminke nicht verläuft und ich alles noch mal machen musste. Ich saß auf mein bett. Alleine. Irgendwie habe ich gemerkt das niemand da ist. Dass ich dort niemanden kenne... ich wollte mir weh tun. ich wusste nur nicht wie...
und dann erinnere ich mich noch kaum an etwas... außer das ich ziemlich down war und traurig.
Aber irgendwann hab ich mich an diese Gefühle gewöhnt, Allein und traurig zu sein und dass mir meine Freiheit genommen wurde.
Und dann hatte ich aufeinmal Ausgang (meine therapeutin wollte nie dass ich raus darf) weil meine Therapeutin krank war und ich habe eine andere Bekommen und aufeinmal durfte ich raus. :)
dass war ein schönes Gefühl. und ab den Zeitpunkt ging es Positiv weiter. ich hab meine ganzen Ziele erreicht. wurde dann endlich entlassen und dann merke ich ... schei*e Jetzt hast du keinen mehr... :(
Seit dem mache ich wieder Ambulante therapie und es hat sich herrausgestellt dass ich eine weit entwickelte form von Borderline habe. Ich denke es kommt von den Aufenthalt in der Psychatrie und das denkt meine Therapeutin bis heute noch.
Dafür hasse ich meine Mutter, dass sie nie mit mir drüber geredet hat.
Ich verletze mich, weine und schreie... Leider hört es keiner.
YourNameIsOnMyHate-List - 10. Jun, 13:41
Ich hasse Menschen die nicht verstehen was das Wort "Liebe" bedeutet, es einfach nur so daher sagen: Warum sagt man "Ich Liebe dich" zu einen Menschen den Man gar nicht Liebt ?
Vielleicht weil man angst hat wenn man diese Gefühle nicht erwidert verlassen zu werden ?
Ich weiß es nicht.
Manchmal gibt es Menschen die sofort beleidigt sind wenn man sagt "ich Liebe dich aber nicht" und diese gehen dann sofort... Ich kenne das selbst, aber warum sind die so ?
Ich verstehe es nicht.
Ich Hasse Menschen die nach einer Beziehung nichts mehr von den anderen wissen wollen: Ich hab das selbst durch diesen ganzen Liebeskummer und diese Leere und Traurigkeit. Ist echt nicht leicht gewesen zu vergessen und zu vergeben und hast du es dann geschafft will der Partner nichts mehr von dir wissen und wieder stehst du alleine da, verlassen.
Facebook: Jeden Tag lese ich so Sätze bei Facebook "Nie wieder ohne dich ich liebe dich so sehr" und 2 Wochen später sind diese Leute nicht mehr zusammen und tun so als würden sie sich nicht kennen. Er sagt über sie: "schei* Fo**e
Sie sagt über Ihn: "dummes A*schloch"
Sie reden schlecht übereinander und dass diese nennen wir es mal "Beziehung" eh schei*e war und dass sie/er sie/ihn eh nur verarscht hat. Was sieht man 2 Wochen später, Yehi sie sind wieder zusammen, und wie lange hält es jetzt ?
Ertragbare Singles: ich hätte schon gerne einen Freund, mir fehlt die nähe, die Liebe.
Darauf Antworte ich: Ja ich kenne das und sowas ist echt doof.
Unertragbare Singles: Boah ich will ein/e Freund/in haben. Ich bin jetzt 4 Monate Single und ich fühle mich allein. Ich glaube ich werde gefühlskalt. Mein leben hat kein sinn mehr. Jetzt muss ich mich jeden Tag bei Facebook ausheulen, Forever Alone!
Darauf Antworte ich: Ich bin seit 2 Jahren Single UND ? ich lebe noch und heul mich nicht jeden Tag aus wie schei*e mein Leben doch ist. auch wenn es schei*e ist. Und Gefühlskalt? wird man nicht einfach so, da musst du schon echt viel durch machen um nicht mehr zu fühlen und Kein/e Freund/in zu haben ist ja wohl der lächerlichste Grund gerade wenn man mal 2 Monate zusammen war. ich zieh mein Leben trotzdem durch.
Irgendwann kommt schon die/der richtige auch wenn es doof klingt aber das Leben besteht nicht nur aus "Vergeben sein".
Peace Out !
YourNameIsOnMyHate-List - 10. Jun, 13:10